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Mai 06, 2008

Urgestein Urs Jaeggi Durcheinandergesellschaft

"Kann man Basler Wasser trinken?" fragt mich Urs auf der Toilette, während er sich einen Becher abfüllt. "Meistens." antworte ich lakonisch und will los. Der Durcheinandergesellschafter jedoch scheint heute ein wenig unsicher und klettet an mir. Er will mehr und mehr von mir über Wasser wissen, scheinbar ohne meine Antworten zu begreifen. Denn am Ende treibt er mir im raustreten doch noch seine gesammelten Weisheiten zwischen die Rippen.

Von der Bühne herab präsentiert wurden dann biographisch aufgeschnieckte Wirklichkeiten, die sich hinter kantischem Dogmatismus verstecken (Pleonasmus) und mit Oxymora spielen (z.B. unterlaufbare Gesetzmäßigkeiten). Ja, Danke Urs für die Ausbildung von Dutschke und Honneth, für Deine Vietnamberichterstattung und Gedanken über Macht und Herrschaft, wenn man dann Deine eigene Geschichte mit einbezieht und die große Geschichtserzählung kommt man mit Dir zu den gleichen Ergebnis: FRAGEN!

Wieso wollen die Talare von heute marodierende Studenten? Könnte es vielleicht sein, dass der Sinn einer solchen Bildungsvorstellung genau jene Dystopie ist, die wir gegenwärtig erleben? Bezeichnet das Postulat des Plenums, von einer Progression der Wahrheit, nicht eine Grenze, inmitten von fragmentierten Identitäten und interkulturell Disziplinierten? Oder spielen vielleicht die dermaßen Disziplinierten eine Muppet Show mit den neuen Kleidern des Herrschers?

Sonst keine Fragen. Amen. Antworten gibts natürlich nicht. Aber einen Link für die Stimmung in der dieses geschrieben wurde. Sucht auf der Seite nach dem Video von "Deiche".

August 06, 2007

Sommeracademie Philosophia Iuris



Rechtsdogmatik gepaart mit einer zisterniensischen Dogmatik versus einen antinomischen Philosophen ergibt eine Woche voller spannender Kontroversen (siehe den Dokumentations- band zur Veranstaltung). Eine wahrlich bereichende Erfahrung.

Juni 09, 2006

Islamphobie oder interkultureller 3 Polylog

Es ist erschreckend festzustellen, dass weite Teile der europäischen Bevölkerung
überzeugt sind, dass die islamische Kultur mit der europäischen nicht zu vereinbaren
ist. Diese Ansicht scheint besonders in den stärker religiös geprägten ländlichen
Regionen der europäischen Länder verbreitet zu sein.

Zwei Vorurteile halten sich hartnäckig in Dörfern: Erstens: "Bei uns gibt es keine
Probleme, weil wir nur wenige Zugewanderte haben." und zweitens: "Die Probleme
gibt es erst, seit bei uns Ausländer wohnen. Vorher gab es hier keine
Ausländerfeindlichkeit." Beide Vorurteile sind in der Regel falsch, jedoch kaum
auszumerzen.

Durch einen europäischen Dialog, der bei diesem Thema unerlässlich ist und
einen Schwerpunkt des Projektes bildete, müssen positive Ansätze und Modelle
ausgetauscht und gemeinsame Strategien für ein gelingendes interkulturelles und
interreligiöses Zusammenleben in den europäischen Dörfern entwickelt werden.
Dabei sollten Einrichtungen wie die Europäische Stelle zur Beobachtung von
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit den praktischen Austausch auf
europäischer Ebene ermöglichen.

Eine interreligiöse Kooperation auf europäischer Ebene sollte aufgebaut werden.
Dabei sollte eine Zusammenarbeit trotz der nationalen Unterschiede entwickelt
werden. Insbesondere Organisationen, die einen Islam europäischer Prägung
anstreben, sollten am Dialog beteiligt und dabei unterstützt werden.

Ließe sich dem vielleicht durch meine Magisterarbeit mit dem Thema „Interkultureller Vergleich von Gerechtigkeitskonzeptionen zur Vermeidung interkultureller Gewalt“ nachhelfen ?
Wer würde das unterstützen (Einzelpersonen, Organisationen, Professoren, Institutionen) ?

Mai 18, 2006

To-do- list 2: Magisterarbeit 1

HILFE ICH WERDE UNGERECHT BEHANDELT!

Antagonismus von Religionen (Metaphysik) und Liberalismus (Politik)
Zum Verhältnis von Gewalt und Freiheit bei Arendt und Benjamin
Paradigmata der Gerechtigkeit (Liebe und Billigkeit)
Freundschaft als Schlüssel der Gemeinschaft (Liebe und Naturrecht)
Idealismus vs. Marxism (Erfahrungen in HD: Marxism ist Teil des IDealism, in Cnitz: Marxism schließt Idealism aus)

Liebe (Anachismus, Billigkeit) und Liberalismus,

Wir haben alle Rollendivergenzen. Antworten darauf sind Billigkeit, Liebe, Grenzbeschreibungen, Abarische Punkte der Freiheit, Methoden, wie: Interkulturelle Vermittlungsversuche, Kritik oder Dialektik
Christliches Liebesgebot: Auch "die Forderungen der Barmherzigkeit gehen ausdrücklich über die einander geschuldeteGerechtigkeit hinaus. Die Barmherzigkeit ist keine Bringschuld, sie bedeutet vielmehr eine morlaisch gebotene, gleichwohl freiwillige MEhrleistung" (Höffe, O. (12.01.05): Wer aber ist arm? Formale Kriterien helfen nicht bei grundlegenden Fragen sozialer Gerechtigkeit. Feuilleton der Frankfurter Allgemeine Zeitung

gerechte Kommunikation. Vgl. Kommunikationsparadox in Aedenia, cultural awareness, dunkelraum: "verständnis",

Da ist sie wieder diese Enge.
Wäre ich Nietzsche müsste ich gegen die Idee aufbegehren, dass alles Idee sei- also die Nicht-Idee postulieren.
Wäre ich Hegel müsste ich die Negation der Negation der Idee auf einer höheren Ebene synthetisieren.
Ich bin aber Nils und habe gar nicht den absoluten Anspruch es besser zu wissen- sondern wünsche in Überbetonung der Liebe, der Freundschaft, der Gegenwart und der Billigkeit bezüglich der Ideen- einen Imoralischen Standpunkt ? Einen Standpunkt der darüber hinaus geht? Einen subjektiven Standtpunkt?
Beengt und abgeurteilt.
Eingeschlossen in eine Form die nur einige nicht alle Optionen gewährt. Ich fordere: Freiheit!
Warum Gewalt?
Warum nur 2 Wochen noch dann Freiheit?
Warum nicht 2 Seelen in diesem engen Leib ausleben lassen?
Warum dieser Druck und Drang, dieser Zwang und dies Bedrängen- diese Enge?

Es gibt verschiedene Ansichten dessen was Gott sei: meiner ist Pantheistisch, Spinozistisch, ist willkürlich und schafft auch regenbogenfarbene Blitze in einem normalen Schauer.


MÖGLICHST UMFASSENSTES Paradigma der Gerechtigkeit unter dem Blickpunkt Freiheit, Gewalt und dem Paradox der Toleranz.