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Mai 06, 2008

Urgestein Urs Jaeggi Durcheinandergesellschaft

"Kann man Basler Wasser trinken?" fragt mich Urs auf der Toilette, während er sich einen Becher abfüllt. "Meistens." antworte ich lakonisch und will los. Der Durcheinandergesellschafter jedoch scheint heute ein wenig unsicher und klettet an mir. Er will mehr und mehr von mir über Wasser wissen, scheinbar ohne meine Antworten zu begreifen. Denn am Ende treibt er mir im raustreten doch noch seine gesammelten Weisheiten zwischen die Rippen.

Von der Bühne herab präsentiert wurden dann biographisch aufgeschnieckte Wirklichkeiten, die sich hinter kantischem Dogmatismus verstecken (Pleonasmus) und mit Oxymora spielen (z.B. unterlaufbare Gesetzmäßigkeiten). Ja, Danke Urs für die Ausbildung von Dutschke und Honneth, für Deine Vietnamberichterstattung und Gedanken über Macht und Herrschaft, wenn man dann Deine eigene Geschichte mit einbezieht und die große Geschichtserzählung kommt man mit Dir zu den gleichen Ergebnis: FRAGEN!

Wieso wollen die Talare von heute marodierende Studenten? Könnte es vielleicht sein, dass der Sinn einer solchen Bildungsvorstellung genau jene Dystopie ist, die wir gegenwärtig erleben? Bezeichnet das Postulat des Plenums, von einer Progression der Wahrheit, nicht eine Grenze, inmitten von fragmentierten Identitäten und interkulturell Disziplinierten? Oder spielen vielleicht die dermaßen Disziplinierten eine Muppet Show mit den neuen Kleidern des Herrschers?

Sonst keine Fragen. Amen. Antworten gibts natürlich nicht. Aber einen Link für die Stimmung in der dieses geschrieben wurde. Sucht auf der Seite nach dem Video von "Deiche".

Januar 22, 2007

Schreiben, schreiben, schreiben

Nachdem ich den Tag wie ne olle Schrippe übers Bügelbrett, ich über diese Tatstatur gerippt bin, was ich jetzt neues über den guten Alten Rainer weiss (nich war Rainer, wir beide verstehn uns) soll ich jetzt zum Abschluss auch noch etwas schreiben.

Also der Rainer und ich, wir sind ganz dolle Freunde. Nicht war Rainer?
Ich benutz seine Methode, wende sie auf mein Aufgabenfeld an und bügle auch noch gleich eine kleine Inkonsequenz aus. Eine kleine Inkonsequenz, dass kann doch jedem mal passieren auf über 450 Seiten, nich war?

Is ja auch nicht leicht mit den Paradoxa, und wie die bei Heidegger oder Derrida aufgelöst und zum verschwinden gebracht werden kann ich nur in den Sternen oder bei Heidie und dem anderen Autor lesen. Bei mir jedenfalls steht davon nichts mehr. Abgehobene Scheisse. UNd wer sollte das auch noch verstehen.

Schließlich will ich coolen Scheiss mit human und explizit schreiben und nicht Pilosophengesülze völlig abgehoben über den doppelten Boden. Auch wenn die Form der Arbeit, der Anspruch der Korrektoren und mein eigener Anspruch schon dahingehend mich beengen... Gelassenheit sag ich. Wie mit dem Paradoxon auch. einfach nicht drüber aufregen und alles wird gut. Dafür hat's dann mit Ch. S. Peirce geklappt. Dessen Metaphysik war mir schin immer symphatisch. Und so praktisch ist die.

Zum Frühstück Briefe, zum Mittag Rainer und zum Abend Briefe wie diesen (...nocheinmal ins Europapark gehen oder andere Vergüngunspark besuchen...) und der krass coole Blog-Post.
Meine Lieben (und damit meine ich universell alle Menschen) entweder es wird nichts oder es wird was.


Haut rein ihr alten Asse!

November 22, 2006

Kontexte der Gerechtigkeit

Rainer Forsts Kontexte der Gerechtigkeit hat mirs angetan.

Nach dem gleichen vermeindlich idealistischen Schema von 4 Kontexten (ethisch, politisch, rechtlich und moralisch) in vier Kategorien (Person, Gemeinschaft, Autonomie und Gut) will ich Höffes transzendentale Tauschgerechtigkeit und Walzers Sphärengerechtigkeit vergleichen und vermitteln.

Mai 18, 2006

To-do- list 2: Magisterarbeit 1

HILFE ICH WERDE UNGERECHT BEHANDELT!

Antagonismus von Religionen (Metaphysik) und Liberalismus (Politik)
Zum Verhältnis von Gewalt und Freiheit bei Arendt und Benjamin
Paradigmata der Gerechtigkeit (Liebe und Billigkeit)
Freundschaft als Schlüssel der Gemeinschaft (Liebe und Naturrecht)
Idealismus vs. Marxism (Erfahrungen in HD: Marxism ist Teil des IDealism, in Cnitz: Marxism schließt Idealism aus)

Liebe (Anachismus, Billigkeit) und Liberalismus,

Wir haben alle Rollendivergenzen. Antworten darauf sind Billigkeit, Liebe, Grenzbeschreibungen, Abarische Punkte der Freiheit, Methoden, wie: Interkulturelle Vermittlungsversuche, Kritik oder Dialektik
Christliches Liebesgebot: Auch "die Forderungen der Barmherzigkeit gehen ausdrücklich über die einander geschuldeteGerechtigkeit hinaus. Die Barmherzigkeit ist keine Bringschuld, sie bedeutet vielmehr eine morlaisch gebotene, gleichwohl freiwillige MEhrleistung" (Höffe, O. (12.01.05): Wer aber ist arm? Formale Kriterien helfen nicht bei grundlegenden Fragen sozialer Gerechtigkeit. Feuilleton der Frankfurter Allgemeine Zeitung

gerechte Kommunikation. Vgl. Kommunikationsparadox in Aedenia, cultural awareness, dunkelraum: "verständnis",

Da ist sie wieder diese Enge.
Wäre ich Nietzsche müsste ich gegen die Idee aufbegehren, dass alles Idee sei- also die Nicht-Idee postulieren.
Wäre ich Hegel müsste ich die Negation der Negation der Idee auf einer höheren Ebene synthetisieren.
Ich bin aber Nils und habe gar nicht den absoluten Anspruch es besser zu wissen- sondern wünsche in Überbetonung der Liebe, der Freundschaft, der Gegenwart und der Billigkeit bezüglich der Ideen- einen Imoralischen Standpunkt ? Einen Standpunkt der darüber hinaus geht? Einen subjektiven Standtpunkt?
Beengt und abgeurteilt.
Eingeschlossen in eine Form die nur einige nicht alle Optionen gewährt. Ich fordere: Freiheit!
Warum Gewalt?
Warum nur 2 Wochen noch dann Freiheit?
Warum nicht 2 Seelen in diesem engen Leib ausleben lassen?
Warum dieser Druck und Drang, dieser Zwang und dies Bedrängen- diese Enge?

Es gibt verschiedene Ansichten dessen was Gott sei: meiner ist Pantheistisch, Spinozistisch, ist willkürlich und schafft auch regenbogenfarbene Blitze in einem normalen Schauer.


MÖGLICHST UMFASSENSTES Paradigma der Gerechtigkeit unter dem Blickpunkt Freiheit, Gewalt und dem Paradox der Toleranz.